Mitarbeiter:innen mit dem Smartphone fotografieren
- Carmen Lindemann

- 21. Jan.
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 1. März
Authentisch. Kompetent. Vertrauenswürdig.
Ob auf der Website, bei LinkedIn oder auf Social Media: Menschen entscheiden sich für Menschen. Und genau deshalb sind Porträts und Personenbilder im Business so entscheidend.
Trotzdem höre ich von Unternehmer:innen immer wieder Sätze wie:
„Ich bin nicht fotogen.“
„Meine Mitarbeiter:innen fühlen sich vor der Kamera unwohl.“
„Das sieht bei uns immer irgendwie gestellt aus.“
Die gute Nachricht: Professionelle Personenfotos sind keine Frage von Talent oder Kamera, sondern von Herangehensweise.
Warum Personenbilder im Business so wichtig sind
Menschen möchten wissen, wer hinter einem Unternehmen steht. Besonders bei Dienstleistungen, Beratung, Handwerk, Medizin oder Coaching.
Ein gutes Personenbild:
schafft Nähe
vermittelt Kompetenz
baut Hemmschwellen ab
stärkt Vertrauen
Ein ungünstiges Bild bewirkt das Gegenteil – oft unbewusst.
Authentisch statt perfekt: Was wirklich zählt
Businessfotos müssen nicht makellos sein. Sie müssen glaubwürdig sein.
Authentisch bedeutet:
echte Haltung
entspannte Körpersprache
natürliche Mimik
eine Umgebung, die zur Person passt
Gestellte Studio-Posen funktionieren im Alltag oft schlechter als ruhige, echte Situationen.
Die häufigsten Fehler bei Personenfotos im Business
x verkrampfte Körperhaltung
x unruhige Hintergründe
x ungünstige Perspektiven
x falsches Licht
x fehlende Anleitung
Diese Fehler entstehen nicht, weil Menschen „nicht fotogen“ sind,sondern weil sie nicht abgeholt werden.
So gelingen professionelle Personenbilder mit dem Smartphone
1. Die richtige Umgebung wählen
ruhiger Hintergrund
aufgeräumter Arbeitsbereich
keine Ablenkung im Bild
Die Umgebung darf sichtbar sein – sie sollte nur unterstützen, nicht dominieren.
2. Licht bewusst nutzen
Fensterlicht statt Deckenlicht
seitliches Licht statt frontal
lieber näher ans Licht als weiter weg
Gutes Licht macht den größten Unterschied – sofort.
3. Perspektive auf Augenhöhe
Fotos auf Augenhöhe wirken:
respektvoll
nahbar
professionell
Selfie-Perspektiven oder Aufnahmen von unten wirken schnell unvorteilhaft.
4. Kleine Bewegung statt starre Pose
Statt „Bitte lächeln“ besser:
einen Schritt gehen
etwas in die Hand nehmen
kurz in Bewegung kommen
Das löst Spannung und wirkt natürlicher.
5. Anleitung statt Bewertung
Menschen fühlen sich vor der Kamera sicherer, wenn sie wissen:
was sie tun sollen
wohin sie schauen
wie sie stehen dürfen
Klare, ruhige Anweisungen sind entscheidend – gerade bei Mitarbeiter:innen.
Mitarbeiter:innen fotografieren: Besonderheiten
Bei Teamfotos gilt:
niemand muss „perfekt“ aussehen
alle sollen stimmig wirken
Wichtig ist:
einheitliches Licht
ähnliche Perspektiven
vergleichbarer Bildausschnitt
So entsteht ein professioneller Gesamteindruck – auch mit dem Smartphone.
Fazit: Gute Personenbilder entstehen durch Vertrauen
Wenn Menschen sich wohlfühlen, sieht man das. Wenn sie wissen, was erwartet wird, entspannen sie sich.
Professionelle Personenbilder sind deshalb weniger Technik –und viel mehr Beziehung, Klarheit und Ruhe.
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authentische Personenbilder zu erstellen
Unsicherheit vor der Kamera abzubauen
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